Life Science Produkte
Allgemeine Information

Qualität hat oberste Priorität – für zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse
Analysen im Life Science Bereich sind heute ohne hochwertige Einmalprodukte nicht mehr vorstellbar. Seit fast 25 Jahren liefert BRAND Kunststoff-Hochleistungsprodukte für die verschiedensten Applikationen.

Von der Abstimmung der Produktdetails mit Anwendern in der ganzen Welt, über die Konstruktion der Spritzgusswerkzeuge und der Auswahl der optimalen Ausgangsmaterialien, bis hin zur Qualitätssicherung in internen und externen akkreditierten Labors, wird der gesamte Prozess bis zum Endprodukt strengstens kontrolliert.

Interne Qualitätskontrolle und unabhängige Labortests

Sämtliche Produkte unterliegen in einem ersten Schritt einer Vielzahl optischer und funktioneller Tests, bevor sie auf molekularbiologische Verunreinigungen untersucht werden.

PCR-Gefäße werden u.a. Verdunstungstests unterworfen, PCR-Platten unterliegen strengen Vakuumtests, um sicherzustellen, dass die Systeme den hohen Ansprüchen genügen. Nachdem die Einmalartikel diesen internen Prozess erfolgreich durchlaufen haben, werden die Produkte durch ein unabhängiges, akkreditiertes Labor untersucht. Mit empfindlichen Nachweismethoden wird in Abhängigkeit des späteren Produkteinsatzes die DNA-, DNase-, RNase-, Endotoxin- und ATP-Freiheit geprüft.

Ausgangsmaterialien

Sensible Anwendungen, wie z.B. Enzymtests, PCR oder die DNA-Aufreinigung, erfordern höchste Qualität der verwendeten Einmalprodukte aus Kunststoff. Die richtige Auswahl der verwendeten Rohmaterialien ist ein wesentlicher Schritt bei der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Als Ausgangsmaterialien für Einmalartikel im Life Science Bereich haben sich in den letzten Jahren im Wesentlichen Polypropylen sowie Polystyrol bewährt. Diese Materialien haben oft direkten Kontakt zu teuren Reagenzien und wertvollen Proben. Für die Herstellung von Pipettenspitzen werden bei BRAND z.B. speziell ausgewählte PP-Typen verwendet, die frei von den Additiven di(2-hydroxyethyl) methyldodecylammonium (DiHEMDA) und 9-octadecenamid (Oleamid) sind. 

Diese beiden oft in PP-Granulaten enthaltenen Zusätze können mit biologischen Tests interferieren und zu falschen Resultaten führen*. Die Ausgangsmaterialien für Life Science Produkte werden von BRAND so ausgewählt, dass Substanzen, die sich aus dem Rohmaterial herauslösen (Leachables) und dadurch die biologischen Tests beeinflussen könnten, auf das für die Verarbeitung notwendige Minimum reduziert sind. Entformungshilfen, wie Stearate und Erucasäureamid werden im Produktionsprozess nicht eingesetzt.

* G. R. McDonald, A. L. Hudson, S. M. J. Dunn, H. You, G. B. Baker, R. M. Whittal, J. W. Martin, A. Jha, D. E. Edmondson, A. Holt (2008). Bioactive Contaminants Leach from Disposable Laboratory Plasticware. Science, 322 (5903), 917-917.